Warum wir so sind ...


... und nicht anders wie die Meisten.






Beratung ist unsichtbar.
 Deshalb gibt es in
meinem Laden (fast)
 nichts zu sehen.
 Schauen Sie ruhig
 einmal herein.



so steht es seit über 25 Jahren an unserer Tür. Beratung und Dienstleistung kann
bekanntlich nicht sichtbar „dekoriert“ werden.
(Wird aber spürbar, wenn es daran gemangelt hat - und alles „fertig“ ist!),
 und:


Alles. Möglich.
Für Ihre Brille
machen wir (fast) alles
 möglich.
 Wir können es nur nicht
 gleichzeitig für
 alle
 möglich machen.
 Lassen Sie sich deshalb
 einfach einen Termin
 bei uns geben.



- so steht auf der anderen Seite unseres Einganges.
 

Und hier können Sie nun unsere Unternehmensziele für Sie begutachten (und dabei überlegen, ob wir die „Richtigen“ sind, denen Sie Ihr persönliches Sehen und Aussehen anvertrauen möchten).

Warum?

„Niemand kann zwei Herren dienen“ (schon gar nicht zur gleichen Zeit), und, „Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann“ - diese alten Sprichworte haben aus meiner Sicht auch heute noch die gleiche Richtigkeit, will man für jemand optimale Leistung erbringen.

Und das ist unser Ziel.


100 Prozent
 ist die
 (untere) Grenze.

so steht es an anderer Stelle unseres mittlerweile 300 Quadratmeter großen „Lädchens“

Unsere Ziele für Sie

Wir wollen der beste Augenoptiker für Sie sein.

Das heißt aber nicht: Der Größte, der Teuerste, der Billigste.

Neben der fachlichen Qualifikation aller Mitarbeiter und der
Qualität unserer Arbeit, sollen persönliche Ausstrahlung und
die Atmosphäre in unserem Geschäft die Hauptanziehungspunkte
für sie sein. Dabei darf auch der Humor nicht zu kurz kommen.

Wir wollen und müssen eine ausreichende Rendite erzielen,
damit Mittel und Zeit zur Verfügung stehen, selbständig
Innovation zu betreiben und Investitionen zu ermöglichen.

Unser Betrieb steht immer auf dem bestmöglichen Stand der
Technik. Dies ist durch unsere offene Einrichtungsgestaltung
für Sie stets sichtbar. Wir beantworten Ihnen gerne
Ihre entsprechenden Fragen.

Wir empfinden es als Belohnung unserer Aktivitäten, wenn Sie
zu uns kommen und bedanken uns für Ihr Vertrauen.

Wir möchten, daß Sie mit Ihren Brillen und Kontaktlinsen
absolut zufrieden sind und sehen in der Langfristigkeit
Ihrer Zufriedenheit unseren Erfolg.

Alles Tun und Handeln richten wir deshalb auf Dauerhaftigkeit
aus, in Ihrem Interesse werden wir Ihnen deshalb nur seriöse
Angebote machen – was die Sache und den Preis angeht.

Wir arbeiten im Team harmonisch für Sie, und wollen – sowohl
menschlich als auch professionell – über jegliche Zweifel
Erhaben sein.

Deshalb gehen wir unseren Aufgaben fröhlich nach.

Immanuel Kant sagt:

Ich kann, weil ich will, weil ich muß.

Wir sagen:

Wir können, weil wir müssen, weil wir wollen.


Thomas Kochniss und Mitarbeiter


Ein bißchen aus unserer Firmenhistorie ...



Als ich nach dem Ablegen der Meisterprüfung (1974) im Augenoptikerhandwerk die

Vielfalt unseres Berufes selbständig ausüben konnte und durfte, waren – auch bedingt

durch meine „Wanderjahre“ als Geselle – viele Ideen entstanden, wie man „es“ am

Besten machen könnte. (Und wie am Besten nicht!)

Also war der Weg in die Selbständigkeit - und die Gedanken an ein (scheinbar) etwas

außergewöhnliches „Brillengeschäft“ - vorprogrammiert.


Bei der Analyse, wie am erfolgreichsten für meine zukünftigen Kunden vorzugehen

sei, orientierte ich mich an den tatsächlichen Gründen, warum ein Mensch den

Augenoptiker aufsucht:


Er (oder sie oder es) hat etwas mit besserem Sehen im weitesten Sinne im Sinn. Also

„Brille“, „Kontaktlinse“. Oder etwas mit anstrengungsfreiem, auch ungeblendetem

Sehen - zum Beispiel mit Sonnenschutz. Oder für den Arbeitsplatz. Oder für „in der

Freizeit“. Oder: Er-Sie-Es brauchen eine Lupe oder ein Fernglas. Damit hat es sich

im wesentlichen.

(Barometer und Thermometer mußte ich als Lehrling von 1961-1965 im Laden abstauben

– davon hatte ich  genug. Diese „Instrumente“ schieden also von vorne herein aus, auch,

weil sie nichts mit „Sehen“ zu tun haben!)
 


Was war also 1980 dann zu tun?

Ein „Lokal“ mußte her - nicht zu klein.
Und: „Geld“ mußte her - nicht zu knapp!

Das beste „Werkzeug“ für die augenoptische Arbeit, sprich Instrumente für die Augenglasbestimmung, die Kontaktlinsenanpassung - und alle Gerätschaften zur Anfertigung und Anpassung von optimalen Brillen.

Weiter:

Ein Meister mußte her – der war da. Eine Sekretärin wurde angestellt. Der Laden also gebaut, das dadurch eingesparte Geld in die Ausrüstung gesteckt, Fassungen eingekauft. Das Geschäft bei der Innung angemeldet und im Handelsregister eingetragen, eine Anzeige in die Zeitung - und fertig war die “Laube”!

Jetzt waren die Wetzlarer „Kunden“ gefragt. (Hat geklappt.)
Erst langsam, dann immer besser – weil wir von unserem Prinzip „optimales Sehen“ nicht abgelassen haben. Mittlerweile ist unser Einzugsgebiet doch einiges über den Domplatz in Wetzlar hinaus gewachsen. Vielen Dank!

Um Sie bestmöglich „nach dem Stand der Dinge“ beraten und bedienen zu können, ist unsere Vorgehensweise für Sie die sicherste (und zeitsparendste) Variante. Nämlich ist es nach wie vor zweckmäßig zum „Hans“ und nicht zum „Hänschen“ zu gehen. Was heißt, daß Ihre Fragen und Wünsche bei uns nur von den Mitarbeitern beantwortet und erledigt werden, die auf ihrem Gebiet „mit allen Wassern gewaschen sind“.

Das schließt zum Beispiel auch sicher aus, daß jemand bei uns „hurtiger“ als angebracht bedient wird, nur weil „der Nächste“ schon mit seinen Fingern auf der Platte trommelt. Deshalb habe ich, schon vor über 20 Jahren, die Terminvereinbarung zum Prinzip gemacht – zu Ihrem Nutzen.

Daß bei unserer Einrichtung und unserer Vorgehensweise scheinbar alles anders herum geht, ist so gewollt. Es entspricht jedoch den notwendigen Abläufen für Sie, besser und rationeller als Sie vielleicht zunächst vermuten. Wir zäumen das Pferd also nicht von hinten auf, sondern von vorne.

Lassen Sie sich bitte nicht irritieren, wenn Sie in unseren Schaufenstern und auch im Geschäft zunächst keine Fassungen „sehen“. Der Grund dafür ist einfach: Wir möchten Ihnen eine wohnliche und angenehme Atmosphäre zur Beratung und Auswahl Ihrer Fassungen bieten – und kein für Sie unüberblickbares Warenlager an den Wänden.


Was machen wir nun besonders - oder nicht?

Wenn Sie zu uns kommen, müssen Sie - in der Regel - nicht warten, vielleicht mal ein paar Minuten.

Wir messen Ihre bisher benutzen Brillen oder Kontaktlinsen aus und erfragen den (bisherigen) Erfolg dieser Korrektionen.

Anschließend orientieren wir uns über Ihre Wünsche.

Dann machen wir eine Augenglasbestimmung, um festzustellen, wie gut Sie sehen - und ob es vielleicht noch besser geht?! Dabei benutzen wir die bestmöglichen Instrumente von Zeiss und Oculus und neuzeitliche Techniken.

Wir überprüfen auch das räumliche Sehen, mit einer speziellen Messtechnik – der MKH (Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase).

Mit dieser, von Augenoptikern entwickelten Methodik gelingt es, (auch geringe) Abweichungen im beidäugigen Sehen festzustellen, die für nachhaltige Störungen des Sehens mit allen möglichen Begleiterscheinungen verantwortlich sein können. Die für die Augenglasbestimmung aufgewendete Zeit spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Nach der Feststellung Ihrer tatsächlichen Sehleistung besprechen wir mit Ihnen in Ruhe Aussichten und Möglichkeiten der Korrektion, abgestimmt auf Ihre Wünsche und Notwendigkeiten.

Dem Sehen am Arbeitsplatz sowie auch der bestmöglichen Korrektion von Brillen für Kinder, die mit ihren schulischen (Seh-) Leistungen nicht ihrem sonstigen Leistungsvermögen entsprechen, widmen wir besondere Aufmerksamkeit und geben nach Möglichkeit (Seh-) Hilfe.

Wenn Sie sich für Zusammenhänge zwischen Legasthenie, ADS, LRS , Winkelfehlsichtigkeit und Prismenbrille interessieren - wir beraten Sie zu diesen Sachverhalten gerne persönlich und kompetent. Hierzu gibt es aber auch im Internet unter www.ivbv.org oder unter www.winkelfehlsichtigkeit.de Lesenswertes. Für eine „telefonische Beratung“ eignen sich diese Dinge jedoch nicht. Lassen Sie sich deshalb bitte einen Termin zu einem Gespräch geben und bringen Sie auch möglichst alle benutzten (oder auch untauglichen) Brillen zu Ihrem Besuch bei uns mit.
Nach den Messungen und Beratungen folgen Darstellung und Diskussion verschiedener Brillenglasmaterialien und Ausführungen.

An dieser Stelle kann auch erstmals etwas über mögliche Kosten ausgesagt werden, wobei natürlich Sie selbst schlußendlich die Entscheidungen treffen.

Wenn diese Dinge nun alle zur Zufriedenheit geklärt sind, kommt das „Wichtigste“ für Sie: Die Fassung(en)!

Wir erlauben uns freilich, auch hier einen Rat zu geben.

(Wir lassen Sie nämlich nicht mit einer Brille zu unserer Tür hinaus, die Ihnen nicht „paßt“!)

Wenn wir zusammen die richtigen Modelle gefunden haben, die für den vorgesehenen Zweck aus funktioneller, ästhetischer und modischer Sicht für Sie „passend“ sind, „passen“ wir Ihnen die noch unverglaste Brillenfassung genau an, um die an dieser Stelle absolut notwendigen Messungen zur Zentrierung Ihrer wertvollen Brillengläser vornehmen zu können.

Dazu benutzen wir eine videogestützte, elektronische Messeinrichtung:

Das Video-Infral-System von Carl Zeiss, seit 1992 – wir waren die ersten Anwender dieser Technik.

Mit dieser Referenzmeßtechnik werden in gewohnter und entspannter Körperhaltung im Stehen (nur so sind reproduzierbare Messungen möglich) aus sechs Metern Entfernung auf 1/10 Millimeter genau alle Parameter, die für Berechnung, Anfertigung und Einarbeitung Ihrer Brillengläser notwendig sind gemessen. Dabei werden mehrere Bilder (von zwei Seiten) benutzt - so können Sie auch selbst sehen, wie die Fassung in Ihrem Gesicht endgültig „sitzt“ - und danach werden alle erforderlichen Maße in unübertroffener Genauigkeit ausgewertet.

Erst durch diese Technik ist sichergestellt, daß Ihre Brillengläser genau die Wirkung erzielen, für die sie berechnet wurden – und für die Sie auch bezahlen!

Augenabstandsmessungen aus der Nähe, mit welchen Instrumenten auch immer, haben prinzipielle Fehler, von der „Bemalung“ mit irgendwelchen Filzstiften auf in die Fassung eingesetzte Plastikscheibchen erst gar nicht zu reden.

(Besonders stolz sind wir darauf, die Entwicklung dieser Meßtechnik mit veranlaßt und seit 1984 bei Carl Zeiss begleitet zu haben, und an der stetigen Weiterentwicklung mitarbeiten – zu Ihrem Nutzen.)

Nachdem in unserer Werkstatt mit CNC-gesteuerten Maschinen und erfahrenen „Händen“ Ihre Brillen fertiggestellt und alle wichtigen Maße kontrolliert sind, geben wir Ihnen Nachricht, damit Sie Ihre Brille baldmöglichst in „Augenschein“ nehmen können – im wahrsten Sinne des Wortes.

Unsere Arbeit für Sie ist damit jedoch noch nicht zu Ende. Die genaue Feinanpassung und Einweisung Ihrer Brillen erfordert nochmals etwas Zeit, die Sie zum Abholen mitbringen sollten (möglichst auch Geld).

Selbstverständlich sind Sie uns anschließend jederzeit bei Fragen oder Problemen, die Ihre „Sicht“ und den Sitz Ihrer Brillen betreffen, herzlich willkommen.


Nachdem Sie sich nun – wie ich hoffe: informativ – bis hierher „durchgelesen“ haben, haben Sie sicher erkannt „warum wir so sind“ – vielleicht auch:

Warum wir für Sie einfach so sein müssen!


Herzlichen Dank für Ihr aufmerksames Studieren einiger „Facetten“ unseres wunderbaren Berufes und den Möglichkeiten unserer Dienstleistungen für Sie.


Thomas Kochniss
Augenoptikermeister

Der Augenoptiker am Dom in Wetzlar, der Stadt der Optik.


PS.:
Fast hätte ich es vergessen. Wenn man sagt „was man macht“, sollte man auch dazu sagen „was man nicht macht“. Also, was wir nicht für Sie machen ist: Minderwertige Arbeit – in jeder Beziehung!